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Christine Kammerer

Praxis für Psychotherapie

Mit staatlicher Zulassung nach dem Heilpraktiker-Gesetz

 

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Publikationen von Christine Kammerer (Auswahl)

 

Die Wurzeln des (Selbst)Vertrauens. Selbstvertrauen beschreibt die Erwartung, dass meine Handlungen zu einem befriedigenden Ziel führen werden. Auch wenn die Wirkung auf die Zukunft gerichtet ist, ist der Druck dieser Erwartung bereits in der Gegenwart spürbar. Selbstvertrauen setzt die Fähigkeit voraus, eigene Kompetenzen realistisch einschätzen zu können. Das bedarf einer gewissen Lebenserfahrung und vor allem der hohen Kunst, das Scheitern als Chance für neue Lernprozesse zu akzeptieren. lesen

Intuition - Das Gefühl für das Richtige. Durch die Fähigkeit der Intuition gelangen wir zu spontanen Einsichten in Gesetzmässigkeiten. Wir erfühlen intuitiv die Richtigkeit von Entscheidungen, ohne die zugrunde liegenden Zusammenhänge mit dem Intellekt durchleuchtet zu haben. Wir erahnen sie sogar dann, wenn intellektuelle Erkenntnisse, die zum Beispiel von aussen an uns heran getragen werden, dem zu widersprechen scheinen. AuchEingebungen in Form von neuen Ideen und Erfindungen beruhen auf der Fähigkeit, Einsichten, die uns vermeintlich aus dem Nichts zufallen, die aber bereits in unserem unbewussten Wissen angelegt waren, sinnvoll zu verknüpfen. Diese Verknüpfungen folgen einer eigenen, durch und durch vernünftigen Logik, die wir im Allgemeinen schlicht als den gesunden Menschenverstand bezeichnen. Ein Teil dieses Repertoires ist uns in Form von instinktiven Verhaltensweisen in einer Art Urwissen mitgegeben, das seit Jahrtausenden in unseren Genen schlummert, bis es im entscheidenden Augenblick aktiviert wird, und - meist ganz unbemerkt - in unser Handeln einfliesst. lesen

Von Freakshows und Spielereien der Natur. Wer legt fest, was normal ist und was nicht? Die Geschichte der Menschheit ist immer auch eine Geschichte menschlicher Unzulänglichkeit und Unvollkommenheit. Die Frage ist nur, auf wessen Seite das Unvermögen größer ist: Auf Seiten jener Menschen, die von Geburt an, durch Unfälle oder Krankheit „anders“ sind oder auf der Seite der ebenfalls unvollkommenen, aber „normalen“ Menschen, die sich schwer tun, mit Behinderung umzugehen. „Normal“ im Sinne bestenfalls marginaler Abweichungen von der Norm. Und bevor Menschen mit Behinderungen wirklich in diese Gesellschaft integriert werden können, so scheint es, müssen zuerst die „normalen“ Menschen von ihrer Blickverengung geheilt werden. lesen

Der sechste Kontinent: die Utopie als Überlebenselexier der Menschheit. Gesellschaftliche Utopien haben Flaute. Sie stehen im Verruf, totalitär beklemmend und ideologisch verblendet zu sein – „Big Brother is watching you“. Und sie machen Angst: In eine Zukunft zu blicken, die vor dem Hintergrund zunehmender Umweltverschmutzung, Klimawandel und wachsender Bevölkerung wenig lebenswert erscheint, motiviert niemanden. Und doch haben wir keine Wahl: Wir brauchen dringend neue tragbare Leitbilder, kreative Vorstellungen davon, wie wir zukünftig auf diesem Planeten gemeinsam (über-)leben wollen. lesen

Wahrnehmung und Lernen. Mit der Geburt des Kindes vollzieht sich ein dramatischer Sprung in der  Entwicklung des Gehirns. Die Sinnesorgane beginnen nun, Signale aus der  Umwelt aufzunehmen und zu verarbeiten. Alles, was jetzt auf die Sinnesorgane des Kleinkindes einwirkt, hat prägenden Einfluss auf die weitere Entwicklung des Gehirns. Diese umwelt- und erziehungsbedingten Umformungsprozesse des Gehirns setzen sich bis zur Pubertät fort. Doch die ganz frühen Erfahrungen legen sozusagen das Fundament auf dem später Steinchen für Steinchen aufgebaut werden kann. Hinzu kommt, dass Kinder von Anfang an sehr unterschiedliche Bedürfnisse und Neigungen in Bezug auf die angebotene ”Sinneskost” mitbringen bzw. entwickeln, so dass jedes Kind beim Lernen auf ganz individuelle Weise gefördert werden will.  lesen

Bullying - Mobbing unter Schülern.
Mobbing ist das Symptom einer erheblich gestörten Kommunikation innerhalb einer Gruppe oder eines Systems. Typischerweise liegt ein Prozess systematischer offener und/oder subtiler Gewaltanwendung gegen eine Person mit dem Ziel oder dem Effekt sozialer Ausgrenzung vor, der sich mit eskalierendem Verlauf über einen längeren Zeitraum erstreckt.
Theorie
Eltern sollten nach den Mitschülern die ersten sein, die Veränderungen bei ihrem Kind wahrnehmen. Schulen können die Erziehungsberechtigten zum Beispiel dadurch unterstützen, indem sie ihnen eine „Checkliste“ mit Indizien an die Hand gibt, die ein Hinweis auf Bullying oder andere Gewaltphänomene sein könnten.
Praxis

Mobbing im Lehrerkollegium. Mobbing ist so alt wie die Menschheit selbst, so scheint es, und es gab immer Situationen, in denen Menschen aus vielerlei Motiven in Verruf gebracht oder ins Abseits gedrängt wurden. Im Mittelalter entledigte man sich missliebiger Mitmenschen, indem man sie der Hexerei beschuldigte und totalitäre Staaten entwickelten ausgefeilte Systeme des Bespitzelns und Denunzierens und erhoben unter dem Applaus des Mobs das Ausgrenzen und Schikanieren zum staatlich sanktionierten Machtinstrument. Heute kostet Mobbing zwar selten das Leben, aber in immerhin fünf bis zehn Prozent aller Fälle den Arbeitsplatz und das eine ist fast so gut wie das andere in einer Gesellschaft, in welcher der Wert eines Menschen sich so sehr an seiner Leistung bemisst.lesen

Besessen von gesunder Ernährung. Tierseuchen und Lebensmittel-Skandale verderben vielen Menschen den Appetit. Das Thema „gesunde Ernährung“ ist in aller Munde, die Bio-Branche boomt. Da liegt der Gedanke an eine Umstellung der Ernährung nahe und das Bedürfnis, sich bewusst mit dem, was man zu sich nimmt, auseinander zu setzen und gesünder zu leben, indem man zum Beispiel Fett, Kalorien oder Cholesterin reduziert. lesen

Intelligenz kann man essen. Weltweit, so beklagen britische Forscher, geht bei Schülern und Schülerinnen die Geistesleistung zurück, Funktionsstörungen des Gehirns und psychische Erkrankungen dagegen nehmen zu. Verantwortlich sei die mangelhafte Qualität der Nahrung. Schuld sei die Nahrungsindustrie und ihr Bestreben, billige Nahrung herzustellen, kritisiert Professor Michael Crawford.lesen

Couch-Potatoes oder Sport-Junkies - wieviel Sport ist gesund? Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Menschen, die moderat Sport treiben, seltener krank sind als Couch-Potatoes. Das gilt auch für Kinder und Jugendliche. Gerade bei Heranwachsenden finden wir jedoch häufig extreme Verhaltensweisen: Sport wird entweder vollständig verweigert oder exzessiv betrieben. lesen

“Kleine Genies” - Hochbegabte in der Schule. Bis heute hält sich das Gerücht, dass Hochbegabte es an der Schule aufgrund ihrer Intelligenz besonders leicht hätten. Doch so manches hochbegabte Kind wird ganz schnell in die falsche Schublade gesteckt und mit dem Etikett „Zappelphilipp“ versehen nur deswegen, weil es sich womöglich im Unterricht zu Tode langweilt und keine Strategien erlernt hat, mit Unterforderung und Frustrationen umzugehen. lesen

Warum Kinder Comics zeichnen lernen sollten. Comics wecken Neugier, Aufmerksamkeit und unterstützen die Konzentration. Forscher stimmen heute darin überein, dass dies die entscheidenden Voraussetzungen für erfolgreiche Lernprozesse sind. Comics arbeiten mit einer pointierten Verknüpfung von Sprache und Text. So werden beide Gehirnhälften aktiviert und stimuliert. Dieses Zusammenspiel fördert Lernprozesse ganz entscheidend. lesen

Kinder brauchen Comics. Kunsttherapeutische Ideen für die Persönlichkeitsentwicklung, Co-Autor Dr. Klaus Lumma, ART&GRAPHICmagazin lesen

Was guckst Du? Wegelagerer. “Abziehen” und “Abzocken” sind verharmlosende Begriffe für gravierende Delikte wie Nötigung, Erpressung und Diebstahl. Denn in Wirklichkeit eignen sich die Täter Eigentum fremder Personen unter Gewaltandrohung und -ausübung an. Dabei handeln sie selten allein, sondern meist in der Gruppe. lesen

Katastrophe im Kinderzimmer. Der Tsunami war nicht wirklich die größte Naturkatastrophe seit Menschengedenken, sondern vielmehr die größte massenmedial inszenierte. Kinder erleben solche medialen Schreckensbilder besonders intensiv, da Ihre Vorstellungskraft stark ausgeprägt ist. lesen

Musik macht klug und heilt. Schon das ungeborene Kind reagiert auf laute Geräusche, die Herztöne der Mutter und auf Musik mit beschleunigter Herztätigkeit und gesteigerter Beweglichkeit. Im Mutterleib nimmt unsere ganz persönliche Hörbiografie ihren Anfang. lesen

Kaspar Hauser und die Kunst. Auf den Spuren eines Rätsels. Wer kennt sie nicht, die geheimnisvolle und rätselhafte Geschichte des Kaspar Hauser: Am Nachmittag des 26. Mai 1828 wird der damals vielleicht 15- oder 16-Jährige zum ersten Mal in Nürnberg von zwei Schuhmachern gesehen, die an diesem sonnigen Pfingstmontag ihren Feiertagsplausch auf einer Straße in der Nähe des Unschlittplatzes halten. Als kleines Kind schon will er eingesperrt worden sein und mit keiner Menschenseele zu tun gehabt haben. Sein Käfig sei so beschaffen gewesen, dass er sich nicht einmal aufrichten konnte, er will "keinen Strahl der Sonne, keinen Schimmer des Mondes", ja berhaupt kein Licht gesehen haben. Bildung hat er nach eigenem Bekunden nie erhalten, seine einzige Betätigung sei das immer gleiche Spiel mit zwei Holzpferden gewesen, denen er Bänder angelegt habe. lesen

Weichei oder ganzer Kerl - männliches Rollenverhalten: Männliche Jugendliche haben es doppelt schwer, ihre Rolle zu finden. Zum einen fehlt es überall an männlichen Vorbildern, die ihnen bei der Identitätsfindung behilflich sein können, zum anderen haben gerade jene Schüler, die sich nicht durch schulische Leistungen hervor tun und zugleich meist aus einem Umfeld stammen, in dem traditionell männliche Rollenvorstellungen vorherrschen, Probleme mit dem Selbstwertgefühl: In einer Gesellschaft, die sich vorwiegend über Leistung definiert haben sie das Bedürfnis, sich wenigstens auf einem Gebiet als “starke Kerle” zu präsentieren und kompensieren so ihre Leistungsschwächen in klassischen Männerdomänen - der Aggression und häufig auch dem Einsatz von Körperkraft. lesen

Pubertät: Resilenz und Identität. Wesentliche Faktoren, die zur Entwicklung von Resilienz beitragen, sind das soziale Umfeld, die biologische Vitalität und die persönliche Einstellung zu Problemen. Resilienz bei Kindern und Jugendlichen kann mit Hilfe verschiedener Programme gefördert werden. lesen

Anna1999 - Sicher durchs Netz. Viele Kinder und Jugendliche offenbaren sorglos intimste Angaben über ihre Person. Das Internet birgt ernstzunehmende Risiken. Deshalb ist es wichtig, dass Erwachsene sie dabei unterstützen, selbst Kompetenz im Umgang mit dem Medium zu entwickeln. lesen

Internetsucht bei Jugendlichen - Flucht in eine trügerische Welt, Etwa acht Prozent der 14- bis 18-Jährigen weisen Internet-Suchtmerkmale auf - Tendenz steigend. Die mit der Sucht verbundenen Symptome sind mit jenen vergleichbar, die auch bei nicht substanzgebundenen Süchten auftreten. lesen

Gute Schüler schlafen besser, Kinder und Jugendliche sind zunehmend von Schlafstörungen betroffen. Bis zu 50 Prozent von ihnen haben phasenweise Ein- oder Durchschlafprobleme wie zum Beispiel Albträume, schreckhaftes Erwachen oder Schlafwandeln. lesen

Homeschooling, In vielen Ländern besteht lediglich eine "Bildungspflicht", in Deutschland ist der Schulbesuch in allen Bundesländern obligatorisch. Eine Befreiung von der Schulpflicht wird nur in wenigen Ausnahmefällen gestattet. Diese Regelung wird immer wieder von Eltern in Frage gestellt. lesen

Störungen des Sozialverhaltens, Auffälligkeiten im Sozialverhalten von Kindern und Jugendlichen können gerade während der Pubertät verstärkt auftreten. Eltern und Lehrer können in sehr vielfältiger Weise mit Störungen des Sozialverhaltens in Berührung kommen. lesen

Videos von Lehrern im Internet. In Großbritannien plant die Regierung eine Kampagne gegen das Mobbing von Lehrern im Internet, aber auch hierzulande wächst das Bewusstsein, denn viele deutsche Lehrer sind inzwischen selbst Opfer digitaler Übergriffe. lesen

Noten - Pro und Contra. Die Kritik an der heute üblichen Leistungsbewertung nach Noten an deutschen Schulen ist seit der Einführung dieses Systems nicht verstummt. Weiter geschürt wurde sie durch die Etablierung reformpädagogischer Schulen, die auf dieses Instrument weitgehend verzichten. lesen

Linkshändigkeit. Linkshändigkeit war bis vor wenigen Jahrzehnten verpönt als eine Art Anomalie, die man besser ausmerzte, in dem man Kinder zum Rechtshänder umerzog. Heute wird Linkshändigkeit zwar meistens akzeptiert, doch die Betroffenen leben sozusagen in einer seitenverkehrten Welt. lesen

Warum Selbermachen so wichtig ist. Hirnforscher Manfred Spitzer weist immer wieder darauf hin, wie wichtig es ist, neu erworbenes Wissen auch in der Praxis anzuwenden. Denn wir lernen ständig, auch wenn wir uns oft gar nicht darüber bewusst sind oder es nicht beabsichtigen. lesen

Erfolgreich kommunizieren. Kein Tag vergeht, an dem wir nicht kommunizieren, sei es per Telefon, beim Einkaufen, in der Schule oder in der Familie. Kommunikation erscheint uns als etwas völlig selbstverständliches. Die Regeln werden im Elternhaus bis zum Schulbeginn vermittelt, vor allem durch das Beispiel der Eltern selbst. lesen

Was ist Freundschaft? Eine Frage neu gestellt... Soziale Netzwerke wie facebook und StudiVZ verändern nicht nur unser Leben, sondern auch die herkömmlichen Begriffe von zwischenmenschlichen Beziehungen im Alltagsjargon. Vor allem junge Nutzer twittern, chatten, gruscheln und züchten Freundesbäume - bedenklich wird es, wenn das soziale Leben fast nur noch aus Nullen und Einsen anstatt aus realen Freunden besteht. lesen

Durchbruch. Wie Kunsttherapie das “ewige Schweigen” brechen kann. Ein Fallbeispiel aus der Praxis bei sexuellem Missbrauch. Autoren: Christine Kammerer & Dr. Klaus Lumma, ART&GRAPHICmagazine lesen

 

 

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